Doing Family – Presse

DOING FAMILY

ANNETTE STIEKELE: HOFFNUNGSVOLL: URAUFFÜHRUNG “DOING FAMILY” AUF KAMPNAGEL

Ach, die liebe Familie, mitunter verflucht und doch immer geliebt. “Doing Family” nennt Barbara Schmidt-Rohr ihre Performance für ein jugendliches und erwachsenes Publikum, die jetzt beim Dangerous Minds-Festival Uraufführung auf Kampnagel feierte. Und es ist keineswegs eine pessimistische Sicht auf die Kern-Familie in unserer globalisierten Welt. Eher eine Utopie, die Anlass zur Hoffnung gibt.

Weiterlesen: Hamburger Abendblatt

Anna Semenova-Ganz: Patchwork Theatre

The premiere of the performance took place in the frame of the “Dangerous minds” festival which in its statement “demands participation, grasps at responsibility and (re)organizes as a community”. “Doing family” is in line with this approach. It talks about family as the community, which reorganizes itself and at the same time the community of spectators which fluctuates around the stage, is reshaping itself into the average between the museum visitors and the zoo bystanders, leaving theatrical strategy aside.

Weiterlesen: Tanznet.de

Doing Family

Fotos: Jens Hasenberg und David Gómez Alzate

Doing Family

23.-26.5.2018 20.00 Kampnagel Hamburg

In DOING FAMILY agieren drei Kinder, ein paar intelligente Miniatur-Roboter und drei erwachsene Performer als Familie, als kleinste politische Gemeinschaft in einem dystopischen, von Natur durchzogenen Szenario. Familien sind Basis für das individuelle Heimat- und Zugehörigkeitsgefühl in einer globalisierten Welt, in der reale Grenzziehungen und Abschottungen wieder an Bedeutung gewinnen, während sie gleichzeitig im Virtuellen zunehmend verschwimmen. Gemeinsam mit ihrem Team entwirft die Hamburger Choreografin Barbara Schmidt-Rohr eine Performance, in der sie das ständige menschliche Bedürfnis nach Inbesitznahme von Raum und die Illusion von Sicherheit und Ordnung anhand der Idee von Zugehörigkeit über die verschiedenen Generationen hinweg erforscht. Während aktuell die neue Rechte wieder ein konservatives, autoritäres Familienmodell beschwört, imaginiert Schmidt-Rohr in ihrer neuen Produktion ein Szenario, das aus der Welt der Kinder entsteht, lässt die Technik auf die Natur los und vertraut der Veränderungskraft, die von der jungen Generation ausgeht.


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Eyes Wide Open Presse

Video: Auge Altona

Eyes Wide Open

Annette Stiekele: Entführung in fantastische digitale Welten
Hamburger Abendblatt

Barbara Schmidt-Rohr zeigt die Performance “Eyes Wide Open” auf Kampnagel Hamburg. Beim Internationalen Sommerfestival 2014 hatte die Hamburger Kuratorin und Choreografin Barbara Schmidt-Rohr bereits mit “The Bee Treasure” Erwachsene in rituelle Performancewelten von Kindern entführt. In “Eyes Wide Open” dreht sie jetzt auf Kampnagel die Versuchsanordnung noch eine Umdrehung weiter.

weiterlesen: www.abendblatt.de

ROBERT MATTHIES: SPIELEN OHNE STROM

Taz Hamburg 7/8. 5. 2016

Mit dem Stück „ Eyes Wide Open“ setzt Barbara Schmidt-Rohr ihre Arbeit mit Kindern fort: Was kann man von Ihnen lernen, wenn man sie in einem postapokalyptischen Szenario alleine lässt?

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Anna Teuwen: Über die revolutionären Kräfte des Theaters mit Kindern

IXYzett / Theater der Zeit / Heft 10/2016

Unter dem Stichwort „GenerationlSM” präsentiert Kampnagel in Hamburg fünf Arbeiten mit Kindern, die an ein erwachsenes Publikum adressiert sind. Zwei dieser Stücke werden hier auf der Suche nach den Motiven für die steigende Präsenz von Kindern in performativen Kontexten genauer in den Blick genommen.

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EYES WIDE OPEN

Fotos: Jens Hasenberg, Videostills: Auge Altona

Eyes Wide Open

Uraufführung: 11.5. 2016 19.00 Uhr Kampnagel Hamburg

weitere Vorstellungen: 12. + 13.5.2016 19.00 Uhr
14.5.2016 20.00 Uhr

Neun Kinder in einer fiktionalen Landschaft: Auf den Trümmern einer untergegangenen Zivilisation erproben sie, auf sich alleine gestellt, das Überleben im postdigitalen Zeitalter. Sie haben sich einen Unterschlupf aus Ästen und Fundstücken gebaut und halten sich fest an Tablet-Computern, in denen Bilder und Spiele aus der Vergangenheit konserviert sind. Das Schimmern der digitalen Oberflächen spiegelt sich in ihren Augen, das fortwährende Geplapper und elektronische Rauschen wiegt sie in den Schlaf, und während sie noch träumen, bekommen sie Besuch von ihren einstigen Helden.


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THE BEST. THE WORST. MY EVERYTHING!

Tina Ruisinger

THE BEST. THE WORST. MY EVERYTHING!

URAUFFÜHRUNG : 14. –  17.5. 2015  19.30 uhr K3 Zentrum für Choreographie / Tanzplan Hamburg auf Kampnagel

„Kritik üben“ lautet das Motto. Die Betonung liegt auf: üben. Die Autorin und Tanzkritikerin Irmela Kästner lädt sechs Choreografen ein, den Tanz auf eine kritische Praxis hin abzuklopfen und Fragen zu stellen an den „Erwartungsraum“ des Theaters. Nachdem die Beteiligten sich in einem Labor über ihre jeweils eigenen Visionen, Intentionen, Methoden und Techniken ausgetauscht haben, werden sie an vier Abenden gemeinsam auf die Bühne gehen.


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The best, the Worst – Presse

THE BEST. THE WORST. MY EVERYTHING!

Gabriele Wittmann in der Zeitschrift tanz, 8 /9 2015:
“Kritik der Kritik”

«Ich lebe in einem sterbenden Europa», schimpft die Choreografin Angela Guerreiro.
«Keine Jobs. Schleichende Armut. Länder, die ihre Idee von Unabhängigkeit aufgeben.» Aus der Tiefe des Bühnenraums kommt Robert Steijn und zieht sich aus. Legt sich auf den Boden. Und schläft. Totale Entspannung. Kein Stress. «Keine Spur davon, dass ich jemanden überzeugen müsste», sagt er
später. Der ehemalige Tanzkritiker und Dramaturg schläft in vielen seiner Installationen vor Zuschauern. Das ist sein Beitrag zum Thema Kritik. (…)

mehr lesen: www.kultiversum.de

Tom R. Schulz im Hamburger Abendblatt, 16.05.2015

… Die wie in einer Rennbahn der Antike an den Längsseiten sitzenden Zuschauer bekamen Bruchstücke von sechs denkbar unterschiedlich ausgeprägten Künstleridentitäten zu sehen, deren Dringlichkeit man sich nicht entziehen konnte. … Ein Abend voller Wut und Zartheit, über Vereinzelung und Solidaritätsversuche. Vor allem eine bewegende Lehrstunde über verzweifelte, unbedingte, bedingungslose Liebe zur eigenen Kunst.

… Doch hinter diesem „von allem nur ein bisschen“ steckt ein Konzept. Irmela Kästner stellt die eigenwilligen, auch extremen Ausdrucksformen der Künstler gegeneinander. Mit allem was daran toll und mit allem, was daran auch kritisierbar ist… Eine Herausforderung für alle Künstler.

mehr lesen: www.abendblatt.de

Elisabeth Burchhardt auf NDR Radio 90,3 Kultur, 13. 5. 2015

… Doch hinter diesem „von allem nur ein bisschen“ steckt ein Konzept. Irmela Kästner stellt die eigenwilligen, auch extremen Ausdrucksformen der Künstler gegeneinander. Mit allem was daran toll und mit allem, was daran auch kritisierbar ist… Eine Herausforderung für alle Künstler.

 

Mehr lesen, hören, schauen auf unserem Blog:
http://thebest-theworst-myeverything.blogspot.de/
https://vimeo.com/user51084128

 

The Bee Treasure – Presse

 

THE BEE TREASURE

Hamburger Abendblatt 01.08.2014

Natürlich ist beim Internationalen Sommerfestival Kunst aus aller Welt zu Gast, aber auch die lokale Szene zählt dazu. So zeigt die Tanzinitiative Hamburg in “The Bee Treasure” eine Kinderhorde, die sich in ein Versteck im Unterholz zu Nagetieren, Vögeln und Bienen zurückzieht. Besuchern eröffnet sich eine eigenwillige, märchenhafte Welt. Entwickelt wird sie von der bildenden Künstlerin Isa Melsheimer, den Choreografen Frank Willens und Maria F. Scaroni. Und Richard von der Schulenburg steuert ein paar erlesene musikalische Klänge bei. weiterlesen: Hamburger Abendblatt

Hamburger Abendblatt 25.08. 2014

Verspielt war diese Festivalausgabe wie selten. Doch hinter dem Kindlichen stand häufig ein ernsthaftes gesellschaftskritisches Anliegen. (…) Auch die Tanzinitiative Hamburg trug dazu bei mit ihrem wundersam beglückenden “The Bee Treasure”. Acht Kinder laden in eine von der Berliner Künstlerin Isa Melsheimer geschaffene postapokalyptische Welt direkt am Kanal, in der sie sich, choreografiert von Frank Willens und Maria F. Scaroni, nach und nach in Raubtiere verwandeln. Der Besucher erlebt, mit Insektenmaske versehen, eine blinde Selbsterfahrung, in der Blumen und Tierfelle auf seinem Schoß landen, er scharfes Currypulver riecht und ihm fremdartige Dinge ins Ohr geflüstert werden. Eine geheimnisvolle Rückzugswelt, die die Wahrnehmung nachhaltig irritiert.

Hamburger Theatermagazin / GODOT 21.08. 2014

” Ein Showraum der kleinen Tiere öffnet sich hinter den Vorhängen. In Käfigen knab­bern sie, in kleinen Höhlen verkrie­chen sie sich, auf Fotos zieren sie die efeu­ber­ankten Wände. Acht Kinder haben sich zwischen ihnen einge­richtet. Sphä­ri­sche Musik umwabert sie. Wie sie, nehmen die Kinder sorgsam Boden­kon­takt auf und erkunden mit geschlos­senen Augen die Umge­bung. Sie krie­chen über den Boden, zwängen sich zwischen die Zweige des einzigen Baumes und kuscheln sich schließ­lich zusammen in eine Ecke. Im Sitz­kreis imitieren sie die Tier­spra­chen, bis sie ihre eigene finden. Mit Fanta­sie­wör­tern scheinen sie sich perfekt zu verständigen. Dann nehmen sie geschickt die erste Bezie­hung zu den erwach­senen Zuschauern auf. Sie stellen sich neben sie und imitieren sie. Doch dann wendet sich das Blatt. Den Erwach­senen werden Vogel­masken aufge­setzt, die sie zu Blinden machen. Nun sind sie ange­wiesen auf die kleinen Kinder­hände, die sie mit sanftem Druck führen. Sie dürfen in ihren „Secret Garden“, aller­dings nur gegen den Einsatz des Vertrauens. Die Kinder lenken die Erwach­senen. Als es durch die Tür in Kind­er­höhe geht, wird sorgsam der Kopf beschützt. Auf jede Uneben­heit im Boden weist die Kinder­hand mit behut­samem Druck hin, bis man schließ­lich auf eine Bank gedrückt wird. Ganz auf die Sinne des Hörens, des Tastens und des Riechens ange­wiesen, versucht man die Geheim­nisse des Kinderd­schun­gels zu ergründen. Glocken­klänge, Trom­mel­schläge, Zirpen, Rascheln hört man. Winde wehen, Wasser plät­schert und gurgelt. Blüten­blätter purzeln herunter und Moos landet im Schoß. Es riecht nach Tannen­na­deln und Gras. Bienen­ge­summ mischt sich unter den atmo­sphä­ri­schen Sound­tep­pich, der in anderen Welten beför­dert. Zu gerne würde man unter der Maske durch­blin­zeln, doch kein Licht­strahl fällt hindurch. Erst als die Kinder ihre Besu­cher wieder außer­halb ihres Gartens vor die Vorhänge gebracht haben, nehmen sie ihnen die Augen­masken ab. Ihr „Secret Garden“ wird ihr Geheimnis bleiben. Kurz­zeitig durften die Erwach­senen in ihm zu Besuch sein, aber nur zu den Bedin­gungen der Kinder. …”

Schattenblick / online Magazin 18.08.2014

„Dazwischen“ – Interview zu THE BEE TREAUSRE mit der Bildenden Künstlerin Isa Melsheimer und dem Dramaturgen Thomas Schaupp am 18. August 2014 in Hamburg (PDF)