Doing Family

Fotos: Jens Hasenberg und David Gómez Alzate

Doing Family

23.-26.5.2018 20.00 Kampnagel Hamburg

In DOING FAMILY agieren drei Kinder, ein paar intelligente Miniatur-Roboter und drei erwachsene Performer als Familie, als kleinste politische Gemeinschaft in einem dystopischen, von Natur durchzogenen Szenario. Familien sind Basis für das individuelle Heimat- und Zugehörigkeitsgefühl in einer globalisierten Welt, in der reale Grenzziehungen und Abschottungen wieder an Bedeutung gewinnen, während sie gleichzeitig im Virtuellen zunehmend verschwimmen. Gemeinsam mit ihrem Team entwirft die Hamburger Choreografin Barbara Schmidt-Rohr eine Performance, in der sie das ständige menschliche Bedürfnis nach Inbesitznahme von Raum und die Illusion von Sicherheit und Ordnung anhand der Idee von Zugehörigkeit über die verschiedenen Generationen hinweg erforscht. Während aktuell die neue Rechte wieder ein konservatives, autoritäres Familienmodell beschwört, imaginiert Schmidt-Rohr in ihrer neuen Produktion ein Szenario, das aus der Welt der Kinder entsteht, lässt die Technik auf die Natur los und vertraut der Veränderungskraft, die von der jungen Generation ausgeht.


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Eyes Wide Open Presse

Video: Auge Altona

Eyes Wide Open

Annette Stiekele: Entführung in fantastische digitale Welten
Hamburger Abendblatt

Barbara Schmidt-Rohr zeigt die Performance “Eyes Wide Open” auf Kampnagel Hamburg. Beim Internationalen Sommerfestival 2014 hatte die Hamburger Kuratorin und Choreografin Barbara Schmidt-Rohr bereits mit “The Bee Treasure” Erwachsene in rituelle Performancewelten von Kindern entführt. In “Eyes Wide Open” dreht sie jetzt auf Kampnagel die Versuchsanordnung noch eine Umdrehung weiter.

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ROBERT MATTHIES: SPIELEN OHNE STROM

Taz Hamburg 7/8. 5. 2016

Mit dem Stück „ Eyes Wide Open“ setzt Barbara Schmidt-Rohr ihre Arbeit mit Kindern fort: Was kann man von Ihnen lernen, wenn man sie in einem postapokalyptischen Szenario alleine lässt?

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Anna Teuwen: Über die revolutionären Kräfte des Theaters mit Kindern

IXYzett / Theater der Zeit / Heft 10/2016

Unter dem Stichwort „GenerationlSM” präsentiert Kampnagel in Hamburg fünf Arbeiten mit Kindern, die an ein erwachsenes Publikum adressiert sind. Zwei dieser Stücke werden hier auf der Suche nach den Motiven für die steigende Präsenz von Kindern in performativen Kontexten genauer in den Blick genommen.

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EYES WIDE OPEN

Fotos: Jens Hasenberg, Videostills: Auge Altona

Eyes Wide Open

Uraufführung: 11.5. 2016 19.00 Uhr Kampnagel Hamburg

weitere Vorstellungen: 12. + 13.5.2016 19.00 Uhr
14.5.2016 20.00 Uhr

Neun Kinder in einer fiktionalen Landschaft: Auf den Trümmern einer untergegangenen Zivilisation erproben sie, auf sich alleine gestellt, das Überleben im postdigitalen Zeitalter. Sie haben sich einen Unterschlupf aus Ästen und Fundstücken gebaut und halten sich fest an Tablet-Computern, in denen Bilder und Spiele aus der Vergangenheit konserviert sind. Das Schimmern der digitalen Oberflächen spiegelt sich in ihren Augen, das fortwährende Geplapper und elektronische Rauschen wiegt sie in den Schlaf, und während sie noch träumen, bekommen sie Besuch von ihren einstigen Helden.


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THE BEST. THE WORST. MY EVERYTHING!

Tina Ruisinger

THE BEST. THE WORST. MY EVERYTHING!

URAUFFÜHRUNG : 14. –  17.5. 2015  19.30 uhr K3 Zentrum für Choreographie / Tanzplan Hamburg auf Kampnagel

„Kritik üben“ lautet das Motto. Die Betonung liegt auf: üben. Die Autorin und Tanzkritikerin Irmela Kästner lädt sechs Choreografen ein, den Tanz auf eine kritische Praxis hin abzuklopfen und Fragen zu stellen an den „Erwartungsraum“ des Theaters. Nachdem die Beteiligten sich in einem Labor über ihre jeweils eigenen Visionen, Intentionen, Methoden und Techniken ausgetauscht haben, werden sie an vier Abenden gemeinsam auf die Bühne gehen.


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The Bee Treasure – Presse

 

THE BEE TREASURE

Hamburger Abendblatt 01.08.2014

Natürlich ist beim Internationalen Sommerfestival Kunst aus aller Welt zu Gast, aber auch die lokale Szene zählt dazu. So zeigt die Tanzinitiative Hamburg in “The Bee Treasure” eine Kinderhorde, die sich in ein Versteck im Unterholz zu Nagetieren, Vögeln und Bienen zurückzieht. Besuchern eröffnet sich eine eigenwillige, märchenhafte Welt. Entwickelt wird sie von der bildenden Künstlerin Isa Melsheimer, den Choreografen Frank Willens und Maria F. Scaroni. Und Richard von der Schulenburg steuert ein paar erlesene musikalische Klänge bei. weiterlesen: Hamburger Abendblatt

Hamburger Abendblatt 25.08. 2014

Verspielt war diese Festivalausgabe wie selten. Doch hinter dem Kindlichen stand häufig ein ernsthaftes gesellschaftskritisches Anliegen. (…) Auch die Tanzinitiative Hamburg trug dazu bei mit ihrem wundersam beglückenden “The Bee Treasure”. Acht Kinder laden in eine von der Berliner Künstlerin Isa Melsheimer geschaffene postapokalyptische Welt direkt am Kanal, in der sie sich, choreografiert von Frank Willens und Maria F. Scaroni, nach und nach in Raubtiere verwandeln. Der Besucher erlebt, mit Insektenmaske versehen, eine blinde Selbsterfahrung, in der Blumen und Tierfelle auf seinem Schoß landen, er scharfes Currypulver riecht und ihm fremdartige Dinge ins Ohr geflüstert werden. Eine geheimnisvolle Rückzugswelt, die die Wahrnehmung nachhaltig irritiert.

Hamburger Theatermagazin / GODOT 21.08. 2014

” Ein Showraum der kleinen Tiere öffnet sich hinter den Vorhängen. In Käfigen knab­bern sie, in kleinen Höhlen verkrie­chen sie sich, auf Fotos zieren sie die efeu­ber­ankten Wände. Acht Kinder haben sich zwischen ihnen einge­richtet. Sphä­ri­sche Musik umwabert sie. Wie sie, nehmen die Kinder sorgsam Boden­kon­takt auf und erkunden mit geschlos­senen Augen die Umge­bung. Sie krie­chen über den Boden, zwängen sich zwischen die Zweige des einzigen Baumes und kuscheln sich schließ­lich zusammen in eine Ecke. Im Sitz­kreis imitieren sie die Tier­spra­chen, bis sie ihre eigene finden. Mit Fanta­sie­wör­tern scheinen sie sich perfekt zu verständigen. Dann nehmen sie geschickt die erste Bezie­hung zu den erwach­senen Zuschauern auf. Sie stellen sich neben sie und imitieren sie. Doch dann wendet sich das Blatt. Den Erwach­senen werden Vogel­masken aufge­setzt, die sie zu Blinden machen. Nun sind sie ange­wiesen auf die kleinen Kinder­hände, die sie mit sanftem Druck führen. Sie dürfen in ihren „Secret Garden“, aller­dings nur gegen den Einsatz des Vertrauens. Die Kinder lenken die Erwach­senen. Als es durch die Tür in Kind­er­höhe geht, wird sorgsam der Kopf beschützt. Auf jede Uneben­heit im Boden weist die Kinder­hand mit behut­samem Druck hin, bis man schließ­lich auf eine Bank gedrückt wird. Ganz auf die Sinne des Hörens, des Tastens und des Riechens ange­wiesen, versucht man die Geheim­nisse des Kinderd­schun­gels zu ergründen. Glocken­klänge, Trom­mel­schläge, Zirpen, Rascheln hört man. Winde wehen, Wasser plät­schert und gurgelt. Blüten­blätter purzeln herunter und Moos landet im Schoß. Es riecht nach Tannen­na­deln und Gras. Bienen­ge­summ mischt sich unter den atmo­sphä­ri­schen Sound­tep­pich, der in anderen Welten beför­dert. Zu gerne würde man unter der Maske durch­blin­zeln, doch kein Licht­strahl fällt hindurch. Erst als die Kinder ihre Besu­cher wieder außer­halb ihres Gartens vor die Vorhänge gebracht haben, nehmen sie ihnen die Augen­masken ab. Ihr „Secret Garden“ wird ihr Geheimnis bleiben. Kurz­zeitig durften die Erwach­senen in ihm zu Besuch sein, aber nur zu den Bedin­gungen der Kinder. …”

Schattenblick / online Magazin 18.08.2014

„Dazwischen“ – Interview zu THE BEE TREAUSRE mit der Bildenden Künstlerin Isa Melsheimer und dem Dramaturgen Thomas Schaupp am 18. August 2014 in Hamburg (PDF)

THE BEE TREASURE

Fotos: Jens Hasenberg, Sarah Bernhard

THE BEE TREASURE

UraufFührung : 20.8. – 23.8. 2014  18.00 und 19.00 Kampnagel Hamburg, Internationales Sommerfestival

Die Welt der Kinder ist draußen, hinter den Höfen, in den Gruben und im Gebüsch, versteckt vor den Blicken der Erwachsenen. Die Bee-Kinder haben sich zu einer Bande zusammengerottet und einen Ort gefunden, an dem sie für sich sein können. Neben Hollis Garten, im Schutz des Theaters, leben sie in einem Unterschlupf.


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Hinter den Gärten – Presse

Hinter den Gärten

Die Welt 19.05.2013

Was ist künstlich? Was ist natürlich? von Katja Engler Choreografin Isabelle Schad erarbeitet eine Performance zwischen stillgelegten Bahngleisen. Anna Halprin war 90 Jahre alt, als sie in New York wieder mal einen Workshop gab. Irgendwann sagte da die unverändert wendige Pionierin des postmodernen Tanzes: “Ich nutze Bewegungen als einen Weg, um in uns zu verankern, wer wir sind. Tanz kann durch den Körper den Geist formen.” Die Berliner Choreografin Isabelle Schad nennt Isadora Duncan und Anna Halprin, wenn sie zu umreißen versucht, was für eine Art Bewegungs-Theater sie macht und wer sie inspiriert. Derzeit probt sie mit 30 Männern und Frauen, Laien und Profi-Tänzern, auf einer Brache im Hamburger Oberhafen […] weiterlesen : www.welt.de

Hamburger Abendblatt 22.05.2013

“Hinter den Gärten”: von der Weisheit der Körper von Katja Engler Zwischen stillgelegten Gleisen am Oberhafen feiert Isabelle Schads Tanzperformance “Hinter den Gärten” Premiere. Zuschauer können sich frei auf dem Gelände bewegen und in bestimmten Grenzen “mitgehen”. Alles ist mit allem verbunden, jede Bewegung wirkt sich auf das Ganze aus: Gleich einzelnen Teilchen wabernden Plasmas bewegen sich die Männer und Frauen miteinander wie in einem großen Strom. Dann wieder halten sie jeder den Fuß eines anderen fest: Die Gemeinschaft, die die Choreografin Isabelle Schad hier auf einer Brache zwischen stillgelegten Bahngleisen im Oberhafen herstellt, hat sich zusammengefunden, um eine poetische urbane Intervention mit Leben zu füllen: “Hinter den Gärten” heißt die Bewegungsperformance, die an diesem Mittwoch, 22. Mai, hier Premiere hat. Die Zuschauer können sich frei auf dem Gelände bewegen und in bestimmten Grenzen “mitgehen” […] weiterlesen: Hamburger Abendblatt

Hamburgtheater / online 26.5. 2013

Atmende Grashügel von Birgit Schmalmack Hinter den Lagerhallen am Oberhafen tut sich Wundersames. Da wächst englischer Rasen, da stehen Chrysanthemen ordentlich aufgereiht in kleinen Töpfen, da hängen sich die Menschen in die Bäume. Trotz widrigster Wetterumstände wälzen sie sich auf dem Boden, schmiegen sich an die Grashügel, schaukeln in den Zweigen und werden zu sich bewegenden Menschenhügeln. Sie werden zum einem Teil der Natur. Dabei verändern sie sich kontinuierlich. Sie bilden wortlose Arbeitsgruppen, dirigieren den anderen an der Kleidung um die eigene Achse und kuscheln sich aneinander. Sie werden zu Raupen und zu arbeitenden Organismen, bis sie sich zum Schluss auf ihre eigenen zwei Beine stellen und über die Gleise einzeln ihrer Wege gehen. Die Sounddesigner, die an dem Projekt „Hinter den Gärten“ der Tanzinitiative Hamburg mitgearbeitet haben, haben die Geräusche der Umgebung geschickt einbezogen in ihr Sound-Konzept. Sie verstärken und mischen die ständig vorhanden Klänge der Umgebung zu neuen Kulissen zusammen, so das auch hier Kunst, Natur und Technik ineinander fließen und eine neue Einheit bilden können, die nicht mehr zu trennen ist. Die Choreographin Isabelle Schad hat ein wunderbar sinnliches und einfaches Kunstwerk mitten in einer Industriebrache entstehen lassen. Direkt neben der schnieken, blitzeblanken Hafencity liegt hier ein fast ungenutztes Kleinod, das sich für solche Aneignungen anbietet, so lange es noch existiert. Toll das es jemand dafür entdeckt hat zu zeigen, was eine Community aus Künstlern und Laien hier gemeinsam erschaffen kann.

Hinter den Gärten

Fotos: Tina Ruisinger, Jörg Schilling

Hinter den Gärten

Uraufführung: Mai 2013 Oberhafen Hamburg

Ein Stück unkontrollierter Wildwuchs in der Stadt, ein Ort, den die Natur sich zurück erobert hat, wird zur Bühne. Die Tanzinitiative Hamburg siedelt ihr neustes Projekt vor stillgelegten Bahntrassen am Oberhafen an, einem Quartier am Rande der Hafencity, das sich gerade massiv zu verändern beginnt. Zusammen mit einer großen Gruppe von Performern aus Hamburg, der Choreografin Isabelle Schad, dem Künstler Laurent Goldring und einem Team aus Landschaftsarchitekten und Soundkünstlern wird diese temporäre Freilicht-Bühne bespielt.


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Notett – presse

Fotos: Jens Hasenberg

Notett

RANDBEMERKUNGEN / EIN STÜCK VON CLAUDIA LICHTBLAU                    URAUFFÜHRUNG:  2.10.2008 STADTPARK HAMBURG UND KAMPNAGEL

Hamburger Abendblatt 4. 8. 2008

Askese, Sinnlichkeit und Befremdung von Monika Fabry So viel heroische Selbstverleugnung, gepaart mit künstlerischer Integrität und Disziplin sind selten. “Notett – Randbemerkungen”, eine zweiteilige tanztheatrale Meditation als Uraufführung von Claudia Lichtblau, produziert von der Tanzinitiative Hamburg, verlangte den beiden Protagonisten, Marine Fourniol und Matthias Hartmann, einiges ab […] weiterlesen:  www.abendblatt.de

Tanzjournal 6/ 2008

Bis es friert von Klaus Witzeling Zwei Körper positionieren sich im Raum, sie gehen in Stellung. Sie beziehen sich aufeinander in Blicken, ziehen ihre Bahnen, umkreisen einander in Wegen und morsen sich Worte zu wie klingende Lichtsignale. Doch sie kommen nicht wirklich in Kontakt, wie der Titel von Claudia Lichtblaus „Notett Randbemerkungen“ bereits nahelegt. Marine Fourniol und Matthias Hartmann tanzen kein Duett, sie treten vielmehr in Dialog mit der Kunst des Tanzes und den Raumstrukturen. Selbst in der Natur, unter freiem Himmel im Hamburger Stadtpark, wo der erste Teil der Körper-Raum-Performance unter Wolkenschleiern einfach vor sich geht (so muss man schon sagen, denn Lichtblau und ihren so präzisen wie präsenten Tanzkünstlern liegt jegliche Spekulation auf Spektakel fern) beziehen sich die beiden auf die Sockelkonstruktion des Art-Deko-Wasserturms. Sie folgen, von herbeiwehenden Klangfetzen des Posaunisten Brent Foster begleitet, den Treppen und der Einfassung des Brunnenbassins. Es passiert eigentlich wenig und doch ungeheuer viel, denn die Choreographin lädt die exakten, konzentriert gespannten Bewegungsakte mit Assoziationen aus der (bildenden) Kunst und dem Theater und nicht zuletzt mit Sprache auf: Der Hamburg-Flanierer Samuel Beckett kommt zu Wort, dann beim zweiten Teil im kalten Betonkubus der Kampnagel-Probebühne Friedrich Hölderlin und nicht zufällig Stéphane Mallarmé mit dem Poem „Une Constellation“ – „Ein Sternbild“. Im geschlossenen Raum gelingt es der manischen Minimalistin Lichtblau „die Konstellation“ zwischen den beiden „Gestirnen“ zu Explosionen der Stille zu bringen – allerdings nur für den Zuschauer, der dem sich entspinnenden Netz aus Bewegungen und Worten folgen mag. Sie entfaltet es sorgsam, setzt wenig Akzente mit Farbe – grüne Schuhe, der mit rotem Leder bezogene Barhocker, ein gelber Mülleimer – und strukturiert vier Mal mit den sich unmerklich verschiebenden Rhythmen des Komponisten Killian Schoon. Hartmanns Klagestöhnen ins Mikrophon findet sein Echo in Hölderlins poetischem Appell an die „himmlische Flamme des Verstandes“ („Die letzte Stunde/Der Wald“). Sein Körper leuchtet nackt und pur und es gelingt Hartmann die Entkörperlichung seines Körpers ins Skulpturale. Er wirkt rein, spirituell und selbstverständlich, was den rauschenden Seidenstoff über der bloßen Haut der „Partnerin“ vergleichsweise obszön wirken lässt.??Die Choreographin stellt Grundsatzfragen in „Notett“. Antworten gibt sie keine. Ihr scheinbar leicht hingeworfenes, dabei stets ins Kleinste durchdacht wirkendes Werk mutiert überraschend zum kantigen Brocken – durch die es grundierenden Bezüge zu Dichtung und Philosophie und Gedankenspiele über Kunst, Natur, den Menschen und die von ihm geschaffene grauenvolle Realität, deren Bilder sie nie beschwört aber mit ihren subtilen und großartigen Tänzern in die Fantasie des Zuschauers projiziert, dass ihn frieren muss. Dieses ungewöhnliche Projekt ist der Tanzinitiative Hamburg zu danken. Sie holte Claudia Lichtblau erstmals an die Elbe und realisierte in Kooperation mit dem „K3-Zentrum für Choreographie“ diese bemerkenswerte, mutige, wahrlich dem Tanz neue Spielorte und (Gedanken)Räume eröffnende Produktion. Sie mag nicht auf Anhieb „publikumsattraktiv“ gewesen sein. Doch genau darum muss es in der Recherche über Tanz und im vom Tanzplan Deutschland ermöglichten choreografischen Zentrum gehen können: Auch in Zukunft solche, sich Gefälligkeit und Mainstream verweigernde eigenständige, originelle und unabhängige Tanz-Experimente anzustiften und zu verwirklichen.

Cinderella Games – Presse

Fotos: Heiko Seibel

Cinderella Games

4 choreografische Kommentare im Boxring Uraufführung: 18. 2. 2007 Sportbar scope, Hans-Albers-Platz, Hamburg/St. Pauli Schwankhalle Bremen

Die Welt 20. 2. 2007

Nieder mit der Schwerkraft – Ring und Bühne frei für künftige Sieger und kommende Verlierer  von Stefan Hentz Uraufführung: Cinderella Games: Tänzerinnen machen Schlagzeilen, der Boxring wird zum Tanzboden: Quadratisch, praktisch, ein klassisches Format, vielleicht fünf mal fünf Meter, gut gepolsterte Ecken und Seile zwischen den Eckpfosten: ein Boxring – die klassische Bühne. Bühne für Selbstdarsteller, Kämpfer, Schläger, Tänzer. Und Tänzerinnen, versteht sich, spätestens seit Boxerinnen die Nachrichtenkanäle entern. Und seit die Tanzinitiative Hamburg und das Steptext Dance Project Bremen den Boxring zum Schauplatz ihres mit Tänzerinnen und Tänzern aus Berlin, Bremen, Paris und Hamburg besetzten Projektes “Cinderella Games” erkoren haben, das am Sonntag in der gut gefüllten Sportbar Scope am Hans-Albers-Platz uraufgeführt wurde. Kampf und Tanz, Wucht und Rhythmus, Boxen und Weiblichkeit, Spiel und bitterer Ernst, sind in etwa die Spannungsverhältnisse, aus denen die “Cinderella Games” ihre Energie schöpfen. Die Berliner Tänzerin Katrin Schyns etwa bezieht sich ironiegeladen auf die Traummaschine Boxsport, auf die Träume von Erfülltheit und Unbedingtheit, die sich mit dem Kampfsport verbinden. Anne Minetti dagegen thematisiert das Wechselverhältnis zwischen Kämpferin und einem Widerpart in einer Zwitterrolle zwischen Schiedsrichter und persönlichem Trainer thematisiert, der das nötige Aggressionslevel aus der Tänzerin hervorkitzelt, und die Hamburger Choreographin Dorothea Ratzel konfrontiert einen Interviewmitschnitt der seit Sonnabend frischen Fliegengewichts Weltmeisterboxerin Susianna Kentikian als inneren Monolog mit der brachialen Dynamik des Kickbox-Profis Tim von Fintel. Am deutlichsten erzählen die Pariser Tänzerinnen Mélanie Sulmona und Karla Pollux die Geschichte eines Kampfes als Folge von Verwandlungen und Rollenwechseln. In dem Maß, wie sie die Ausrüstung der Kämpferin anlegen, zögernd und zielstrebig zugleich, streifen sie die sexualisierten Gesten der Weiblichkeit ab, und schlüpfen in geschmeidige Bewegungsmuster, die zusammen mit den elastischen HipHop-Beats die latent aggressive Energie des Kampfes beschwören. Zwei Spiegelfechterinnen, deren Kampf im Gleichmaß von Angriff und Abwehr, von Ausweichen und Nachsetzen, links, rechts, vor und zurück mit zunehmender Kampfdauer das Gegeneinander zum Zusammenspiel konvergenter Kräfte verwandelt. Sieger und Verlierer? Nur zwei Seiten einer Medaille namens Kampf, nur die Gemeinsamkeit der Akteurinnen, Solidarität vielleicht sogar.

Hamburger Abendblatt, 10./11. 2. 2007

Frauen, die sich hauen von Klaus Witzeling Die Hamburger Choreografin Dorothea Ratzel im Gespräch mit der frisch gekürten WBA-Weltmeisterin im Fliegengewicht, Susianna Kentikian, zu CINDERELLA GAMES weiterlesen

tanzjournal 2/2007

Cinderella Games von Klaus Witzeling Tanz statt Kampf? Der Kampf als Tanz? Oder Tanz als Kampf? Die Hamburger Tanzinitiative schickte vier Choreografinnen in den Boxring, um die Grenzen zwischen Sportkunst und Tanzsport auszuloten. Bei den „Cinderella Games“ steigen schon mal Underdogs zu Medien-Heroen auf – wie die frischgebackene WBA-Weltmeisterin Susiana Kentikian. Die „Killer-Queen der Herzen“, eine armenische Immigrantin in Hamburg, schlug in Dorothea Ratzels „sieg oder stirb!“ zwar nicht mit den Fäusten zu. Der Fliegengewichtlerin genügten Worte, um in der Sportbar „Scope“ am Kiez ihren Sparring-Partner, den Kick-Boxer Tim von Fintel, in die Seile zu jagen. Mit dem Fight zwischen Körper und Kopf, zwischen muskulärer und mentaler Kraft, punktete der „Profi“ dann doch gegen „Susi“ durch performative Präsenz und elegant treffsicheren Einsatz der Martial Arts. Die weiteren Duelle in der Koproduktion mit steptext dance project bremen (von Katrin Schyns und Anne Minetti) waren als choreografische Vorrunden zu werten. Doch gelang Mélanie Sulmona und Karla Pollux in ihrer HipHop-Battle eine effektsichere Synthese von Boxen und Tanz.

Gimme Shelter – Presse / Video

Gimme ShelteR

TANZ, 7 / 2010

Auf Kampnagel in Hamburg leben Vater, Mutter, Kind in der Intimität der Öffentlichkeit von Katja Schneider “…Auf Kampnagel öffnet sich der Raum für ein friedliches und sicheres Miteinander. Anderswo steigen die Mieten. Die Gratwanderung, hierzulande Familie und Beruf vereinbaren zu wollen, potenziert sich bei nomadisch lebenden Tänzern und Choreographen. Auch das macht “gimme shelter” sehr bewusst.” Weiterlesen als PDF

Lukas – Presse

VIDEO: Dorothea Grießbach, Mitarbeit: Ulrich Ratz, 2011

Lukas

Choreografien für junge Männer Uraufführung: 27.2.2011 P1-Tanzplan Hamburg auf Kampnagel

Hamburger Abendblatt 3.3. 2011

Der Kampf des jungen Körpers mit einem weißen Blatt Papier von Klaus Witzeling Abenteuer und Freiheit, aber auch Grenzen symbolisieren die von Mauersteinen umfriedeten Zelte auf der Kampnagel Probebühne. Die Rauminstallation von Jens Hasenberg und Thorsten Tenberken spiegelt das Spannungsfeld, in dem sich junge Männer befinden. Ihre Unsicherheit, das Bedüfnis nach Geborgenheit, sowie der Drang nach Ausbruch in einer noch romantisch und unscharf wahrgenommenen Welt – sie kennzeichnen das von k3-Choreografie Zentrum und Barbara Schmidt-Rohr produzierte Tanztheater-Jugendprojekt LUKAS. Kuscheldecken, mal als Kokon genützt, mal als Papierflieger gefaltet, verbinden motivisch die 4 Stücke. Originell und humorvoll umkreisen darin die einfühlsam geführten, erstaunlich sicheren Akteure die Suche nach ( ihrer ) Idendität. Choreografin Lucia Glass und Performer Philipp Kronenberg zeigen sie so plastisch wie einfach in einem vieldeutigen Bild; als Kampf des Körpers mit einem rießigen, noch unbeschriebenen Papierbogen.

Lukas

Fotos: Jens Hasenberg, Anja Beutler

Lukas

Choreografien für junge Männer Uraufführung: 27.2.2011 Tanzplan Hamburg auf Kampnagel

Vier Hamburger ChoreographInnen interpretieren das künstlerische Format des Solo. Ihre Protagonisten sind junge Männer, denen sie in vier originären Inszenierungen, die Frage stellen: Wirken sie noch ( oder wieder )? Die bekannten Bilder von Männlichkeit, jugendlicher Rebellion und Sehnsucht nach Aufbruch? Oder liegt in den Brüchen und im humorvollen, selbstreflektierten Scheitern die neue Utopie der nächsten Generation?


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Gimme Shelter

Fotos: Tina Ruisinger

Gimme Shelter

Uraufführung: 13.05.2010 Live art Festival Kampnagel

The floods is threat’nin’ My very life today Gimme, gimme shelter Or I’m gonna fade away Der Song der Rolling Stones von 1969 wurde zum Inbegriff der Zerstörung einer Vision von einem Leben in Gemeinschaft, Frieden und Freiheit. Und hat sich in der letzten Strophe doch noch einen Hoffnungsschimmer bewart: Love, is just a kiss away. Denn im Kleinen lebt er fort: der Glaube an die Möglichkeit von Geborgenheit und Liebe.


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Tüddeldüddel-lüd Presse

Fotos: Stefan Malzkorn

Tüddeldüddel-lüd

EIN COMMUNITYPROJEKT Uraufführung: 5.2.2009 Kampnagel Hamburg

DIE WELT, 7. 2. 2009

Tüddeldüddel-Lüd: Hamburg, wie es klingt und tanzt von Monika Nellissen Respekt! Eine derart bunt gemischte Laientruppe aus 45 Frauen, Männern, Alten und Jungen binnen neun Tagen zu einem choreografisch disziplinierten Bewegungskosmos anzuregen, der über die Dauer einer knappen Stunde fast durchgehend fesselt, das ist ungewöhnlich. “Tüddeldüddel-Lüd” heißt etwas neckisch mit hanseatischem Anklang eine Performance von Isabelle Schad und Bruno Pocheron, die mit Hilfe der Hamburger Tanzinitiative im Zentrum der Choreographie in der Kampnagelfabrik entstanden ist. Wohltuend dabei, dass die Beteiligten nicht unter dem Drill der derzeit grassierenden Welle mitunter prätentiöser Tanzperformances mit körperlich Ungeübten steht, sondern dass hier jede Unzulänglichkeit individuell genutzt wird zu erstaunlich homogenen chorischen Gruppierungen und anrührenden Einzelbegegnungen. Auf eine Soundcollage aus Alltagsgeräuschen, eingefangen an unzähligen Orten in Hamburg, antworten die Darsteller in rhythmisch-energetisch sich formenden und auflösenden Bildern

Tanzjournal 2/2009

Der einzelne im Schwarm von Edith Boxberger Hemden, Röcke, Jacken, Blusen, Shirts klatschen auf den Boden, fliegen in die Luft, werden um Körper drapiert und auf verschiedenste Weisen übergezogen. Die Körper verschwinden hinter den Kleidungsstücken, blitzen momenthaft auf. Je länger das Spiel andauert, desto mehr verfließen sie mit ihnen, desto unentscheidbarer wird, wer Akteur, wer Objekt ist. Überraschende, bizarre, beklemmende Bilder tauchen auf und rufen unterschiedliche Assoziationen herauf: Lust an Neuerfindung, Deformierung, Schutzsuche. Ganz allmählich geht die über den ganzen Raum verteilte Gruppe zu Boden und rückt schließlich zu einem Leib zusammen, einem vielgestaltigen, durch die Bewegungen der Einzelnen unaufhörlich pulsierenden Leib. Diese suchen Nähe, aber immer auch einen eigenen Ort. Ein Schluss, dessen Botschaft sich freilich nur aus dem Verlauf des Stückes erhellt. Denn nicht die Rückkehr in den Schoß einer Großgruppe legt das neue Community-Projekt nahe, das Isabelle Schad und Bruno Pocheron (nach der Idee von Irmela Kästner und Barbara Schmidt-Rohr ) mit einer sehr heterogenen Gruppe von 45 Hamburgern erarbeitet haben, sondern die Idee eines größeren Miteinander, das von Einzelnen getragen wird und sich in wechselnden kleinen Konstellationen realisiert. „TüddelDüddel-Lüd“, so der norddeutsch-lautmalerische Titel, beschreibt den urbanen Kontext als nie versiegenden und stetig sich verzweigenden Fluss, als Quelle von Aktivität und Sozialität, von Bruno Pocheron mit dem Sound der Stadt unterlegt. Kaum je hört die Bewegung auf. Poetisch das Eingangsbild: von beiden Seiten winden sich die Darsteller mit ausgebreiteten Armen in den Raum und verzahnen sich in der Mitte, ein Bild, das, wenn man will, an Seevögel im Gleitflug erinnert und sich in verschiedenen Variationen durch das Stück zieht. Es bilden sich Paare, kleine Gruppen. Sie verlassen die Bühne, kommen zurück und formen sich zu drei größeren Gruppen, aus der sich erst einzelne, dann viele lösen und, angestoßen durch herausschwingende Hüften, zum Piepsen der Supermarktkasse ihre Körper zu schrägen Ausbeulungen verziehen. Die Gruppe ist durchlässig, macht die Einzelnen sichtbar, in den luftig sich verschiebenden Reihen, in dem sogartig nach hinten gezogenen Pulk, den die Einzelnen ständig in Bewegung halten, indem sie Plätze und Raumdimensionen wechseln. Und während Hildegard Knef kompromisslos Erwartungen an das Leben besingt („Für mich solls rote Rosen regnen“) treten sie ganz nahe ans Publikum heran, jeder Einzelne zu unterscheiden. Die Gruppe ist nie ein homogenes oder starres Gebilde. Oft franst sie wie ein verwischtes Foto an den Rändern aus, kaum dass sie geformt ist – die Akteure sind schon wieder unterwegs, um an anderer Stelle etwas miteinander probieren. „TüddelDüddel-Lüd“ ist, anders als das stark textdominierte „Still Lives“, ein reines Bewegungsstück, in dem aber nicht der Versuch unternommen wird, Tanzformen zu imitieren, sondern, inspiriert von verschiedenen Körperpraktiken, Bewegungen aus der Wahrnehmung des individuellen Körpers und seiner Schichtungen zu initiieren, die auch für den anderen sensibilisieren. Daraus entstehen unprätentiöse Bewegungen, einfach und zugleich eigenwillig, bestimmt und doch von großer Behutsamkeit, und auch eine unaufdringliche, aber zärtliche Zugewandtheit. Immer wieder entstehen kleine berührende Duette. Paare stehen in einer Art stillen Nähe, führen oder tragen sich über die Bühne, rollen in enger Umarmung. Selbstverloren dreht ein junger Mann große Runden durch den Raum, während Möwen hitchcockartig kreischen. Ein älterer Mann steht mit ausgebreiteten Armen neben seiner Bahn und hat ihn stets im Blick, bereit, ihn notfalls zu beschützen.

tüddeldüddel-lüd

Fotos: Stefan Malzkorn

tüddeldüddel-lüd

EIN COMMUNITYPROJEKT Uraufführung: 5.2.2009 Kampnagel Hamburg

Mit Isabelle Schad/Bruno Pocheron, Good Work Productions / Berlin tüddeldüddel-lüd hat eine bunt gemischte Gruppe Hamburger eingeladen, auf die Geräusche ihrer Stadt zu antworten und schickt sie auf die Suche nach der Bewegung, Poesie und Absurdität des urbanen täglichen Lebens. Es beginnt in den Straßen von Hamburg mit Tonaufnahmen subjektiver Klanglandschaften.


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Notett

Fotos: Jens Hasenberg

Notett

RANDBEMERKUNGEN – EIN STÜCK VON CLAUDIA LICHTBLAU URAUFFÜHRUNG:  2. 10. 2008 STADTPARK HAMBURG UND KAMPNAGEL

Wie sprechen, wenn alles gesagt scheint? Und wie findet Kunst ihren Ort? Die Essener Choreografin Claudia Lichtblau ist eine Ausnahmekünstlerin, die ihr Schaffen als Denken in Körpern versteht, in einer schonungslosen Selbstbefragung, an der sie den Betrachter teilhaben lässt. Im Ruhrgebiet hat sie Industriebrachen für ihre Kunst erschlossen. Als Folkwang-Absolventin und ehemalige Choreografin des von Pina Bausch geleiteten Folkwang-Tanzstudios steht sie in einer bedeutenden Tradition des Tanzes in Deutschland. Auf Einladung der tanzinitiative hamburg entsteht ein Stück, das in einer Passage vom Stadtpark auf die Kampnagel-Bühne Bewegungs- und Klangräume von Choreografie verortet.


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More! More! More!

Fotos: Friedemann Simon

More! More! More!

TANZ IN CONTAINERN SPITALERSTRASSE – HAMBURGER CITY URAUFFueHRUNG : 27. 6. 2007

Die mobile Container-Installation wird in ihrer dritten Auflage von jugendlichen TänzerInnen bevölkert. Hamburgs Innenstadt glänzt mehr denn je mit ihren Boulevards und Shopping-Passagen. Die Architektur der Passage trifft auf den Container als Versinnbildlichung globaler Mobilität von Waren. Alles ist in Bewegung. Doch wie bewegt sich die Jugend selbst  in einem nur auf Konsum ausgerichteten urbanen Umfeld?


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More! More! More! – presse

MORE! MORE! MORE!

TANZ IN CONTAINERN SPITALERSTRASSE – HAMBURGER CITY URAUFFueHRUNG : 27. 6. 2007

Die Welt 29. 6. 2007

Vorsicht! Enthält Spuren von Konsumkritik von Monika Nellissen Wir wollen nicht von Heroismus sprechen, wenn gut hundert Zuschauer in strömendem Regen Spitalerstraße/ Kurze Mühren ausgehalten haben, um die Uraufführung der Container-Show “more! more! more!” draußen zu verfolgen. Es war die Begeisterung über die rundum gelungene Performance in neun Schiffscontainern, entwickelt von der Hamburger Tanzinitiative, die niemanden Lust verspüren ließ, sich ins Trockene zu flüchten. weiterlesen: www.diewelt.de

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Cinderella Games

FOTOS: HEIKO SEIBEL

Cinderella Games

4 choreografische Kommentare im Boxring Uraufführung: 18. 2. 2007 Sportbar scope, Hans-Albers-Platz, Hamburg/St. Pauli Gastspiel: Schwankhalle Bremen

„Jeder Boxkampf ist eine Geschichte – ein einzigartiges Drama ohne Worte. Vielleicht geschieht nichts Sensationelles: Dann ist das Drama „rein“ psychologischer Natur. Boxer setzen eine Art absoluter Erfahrung in die Welt, die öffentliche Darstellung äußerster Grenzen.“ (Joyce Carol Oates)


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