Doing Family

Fotos: Jens Hasenberg und David Gómez Alzate

Doing Family

23.-26.5.2018 20.00 Kampnagel Hamburg

In DOING FAMILY agieren drei Kinder, ein paar intelligente Miniatur-Roboter und drei erwachsene Performer als Familie, als kleinste politische Gemeinschaft in einem dystopischen, von Natur durchzogenen Szenario. Familien sind Basis für das individuelle Heimat- und Zugehörigkeitsgefühl in einer globalisierten Welt, in der reale Grenzziehungen und Abschottungen wieder an Bedeutung gewinnen, während sie gleichzeitig im Virtuellen zunehmend verschwimmen. Gemeinsam mit ihrem Team entwirft die Hamburger Choreografin Barbara Schmidt-Rohr eine Performance, in der sie das ständige menschliche Bedürfnis nach Inbesitznahme von Raum und die Illusion von Sicherheit und Ordnung anhand der Idee von Zugehörigkeit über die verschiedenen Generationen hinweg erforscht. Während aktuell die neue Rechte wieder ein konservatives, autoritäres Familienmodell beschwört, imaginiert Schmidt-Rohr in ihrer neuen Produktion ein Szenario, das aus der Welt der Kinder entsteht, lässt die Technik auf die Natur los und vertraut der Veränderungskraft, die von der jungen Generation ausgeht.


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Eyes Wide Open Presse

Video: Auge Altona

Eyes Wide Open

Annette Stiekele: Entführung in fantastische digitale Welten
Hamburger Abendblatt

Barbara Schmidt-Rohr zeigt die Performance “Eyes Wide Open” auf Kampnagel Hamburg. Beim Internationalen Sommerfestival 2014 hatte die Hamburger Kuratorin und Choreografin Barbara Schmidt-Rohr bereits mit “The Bee Treasure” Erwachsene in rituelle Performancewelten von Kindern entführt. In “Eyes Wide Open” dreht sie jetzt auf Kampnagel die Versuchsanordnung noch eine Umdrehung weiter.

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ROBERT MATTHIES: SPIELEN OHNE STROM

Taz Hamburg 7/8. 5. 2016

Mit dem Stück „ Eyes Wide Open“ setzt Barbara Schmidt-Rohr ihre Arbeit mit Kindern fort: Was kann man von Ihnen lernen, wenn man sie in einem postapokalyptischen Szenario alleine lässt?

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Anna Teuwen: Über die revolutionären Kräfte des Theaters mit Kindern

IXYzett / Theater der Zeit / Heft 10/2016

Unter dem Stichwort „GenerationlSM” präsentiert Kampnagel in Hamburg fünf Arbeiten mit Kindern, die an ein erwachsenes Publikum adressiert sind. Zwei dieser Stücke werden hier auf der Suche nach den Motiven für die steigende Präsenz von Kindern in performativen Kontexten genauer in den Blick genommen.

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EYES WIDE OPEN

Fotos: Jens Hasenberg, Videostills: Auge Altona

Eyes Wide Open

Uraufführung: 11.5. 2016 19.00 Uhr Kampnagel Hamburg

weitere Vorstellungen: 12. + 13.5.2016 19.00 Uhr
14.5.2016 20.00 Uhr

Neun Kinder in einer fiktionalen Landschaft: Auf den Trümmern einer untergegangenen Zivilisation erproben sie, auf sich alleine gestellt, das Überleben im postdigitalen Zeitalter. Sie haben sich einen Unterschlupf aus Ästen und Fundstücken gebaut und halten sich fest an Tablet-Computern, in denen Bilder und Spiele aus der Vergangenheit konserviert sind. Das Schimmern der digitalen Oberflächen spiegelt sich in ihren Augen, das fortwährende Geplapper und elektronische Rauschen wiegt sie in den Schlaf, und während sie noch träumen, bekommen sie Besuch von ihren einstigen Helden.


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THE BEE TREASURE

Fotos: Jens Hasenberg, Sarah Bernhard

THE BEE TREASURE

UraufFührung : 20.8. – 23.8. 2014  18.00 und 19.00 Kampnagel Hamburg, Internationales Sommerfestival

Die Welt der Kinder ist draußen, hinter den Höfen, in den Gruben und im Gebüsch, versteckt vor den Blicken der Erwachsenen. Die Bee-Kinder haben sich zu einer Bande zusammengerottet und einen Ort gefunden, an dem sie für sich sein können. Neben Hollis Garten, im Schutz des Theaters, leben sie in einem Unterschlupf.


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Lukas – Presse

VIDEO: Dorothea Grießbach, Mitarbeit: Ulrich Ratz, 2011

Lukas

Choreografien für junge Männer Uraufführung: 27.2.2011 P1-Tanzplan Hamburg auf Kampnagel

Hamburger Abendblatt 3.3. 2011

Der Kampf des jungen Körpers mit einem weißen Blatt Papier von Klaus Witzeling Abenteuer und Freiheit, aber auch Grenzen symbolisieren die von Mauersteinen umfriedeten Zelte auf der Kampnagel Probebühne. Die Rauminstallation von Jens Hasenberg und Thorsten Tenberken spiegelt das Spannungsfeld, in dem sich junge Männer befinden. Ihre Unsicherheit, das Bedüfnis nach Geborgenheit, sowie der Drang nach Ausbruch in einer noch romantisch und unscharf wahrgenommenen Welt – sie kennzeichnen das von k3-Choreografie Zentrum und Barbara Schmidt-Rohr produzierte Tanztheater-Jugendprojekt LUKAS. Kuscheldecken, mal als Kokon genützt, mal als Papierflieger gefaltet, verbinden motivisch die 4 Stücke. Originell und humorvoll umkreisen darin die einfühlsam geführten, erstaunlich sicheren Akteure die Suche nach ( ihrer ) Idendität. Choreografin Lucia Glass und Performer Philipp Kronenberg zeigen sie so plastisch wie einfach in einem vieldeutigen Bild; als Kampf des Körpers mit einem rießigen, noch unbeschriebenen Papierbogen.

Lukas

Fotos: Jens Hasenberg, Anja Beutler

Lukas

Choreografien für junge Männer Uraufführung: 27.2.2011 Tanzplan Hamburg auf Kampnagel

Vier Hamburger ChoreographInnen interpretieren das künstlerische Format des Solo. Ihre Protagonisten sind junge Männer, denen sie in vier originären Inszenierungen, die Frage stellen: Wirken sie noch ( oder wieder )? Die bekannten Bilder von Männlichkeit, jugendlicher Rebellion und Sehnsucht nach Aufbruch? Oder liegt in den Brüchen und im humorvollen, selbstreflektierten Scheitern die neue Utopie der nächsten Generation?


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Fotos: Friedemann Simon

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TANZ IN CONTAINERN SPITALERSTRASSE – HAMBURGER CITY URAUFFueHRUNG : 27. 6. 2007

Die mobile Container-Installation wird in ihrer dritten Auflage von jugendlichen TänzerInnen bevölkert. Hamburgs Innenstadt glänzt mehr denn je mit ihren Boulevards und Shopping-Passagen. Die Architektur der Passage trifft auf den Container als Versinnbildlichung globaler Mobilität von Waren. Alles ist in Bewegung. Doch wie bewegt sich die Jugend selbst  in einem nur auf Konsum ausgerichteten urbanen Umfeld?


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More! More! More! – presse

MORE! MORE! MORE!

TANZ IN CONTAINERN SPITALERSTRASSE – HAMBURGER CITY URAUFFueHRUNG : 27. 6. 2007

Die Welt 29. 6. 2007

Vorsicht! Enthält Spuren von Konsumkritik von Monika Nellissen Wir wollen nicht von Heroismus sprechen, wenn gut hundert Zuschauer in strömendem Regen Spitalerstraße/ Kurze Mühren ausgehalten haben, um die Uraufführung der Container-Show “more! more! more!” draußen zu verfolgen. Es war die Begeisterung über die rundum gelungene Performance in neun Schiffscontainern, entwickelt von der Hamburger Tanzinitiative, die niemanden Lust verspüren ließ, sich ins Trockene zu flüchten. weiterlesen: www.diewelt.de

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