Cinderella Games

FOTOS: HEIKO SEIBEL

Cinderella Games

4 choreografische Kommentare im Boxring Uraufführung: 18. 2. 2007 Sportbar scope, Hans-Albers-Platz, Hamburg/St. Pauli Gastspiel: Schwankhalle Bremen

„Jeder Boxkampf ist eine Geschichte – ein einzigartiges Drama ohne Worte. Vielleicht geschieht nichts Sensationelles: Dann ist das Drama „rein“ psychologischer Natur. Boxer setzen eine Art absoluter Erfahrung in die Welt, die öffentliche Darstellung äußerster Grenzen.“ (Joyce Carol Oates)

Was könnte eine Choreografin an den Botschaften des Boxsports interessieren? Was fasziniert heute zunehmend Frauen an dieser immer noch männlichsten aller Sportarten? Was treibt sie dazu, die Schmerzen zu ignorieren, der Gegnerin das Gesicht blutig zu schlagen? Das Feld körperlicher Entgrenzung und Trance, das sich hinter der Erschöpfung und dem Schmerz öffnet, ist für den Boxer oft entscheidender Moment eines Kampfes. Auch Tänzer kennen diese Momente, über den Körper hinauszugehen.

Ali, grant me serenity

Choreografie und Tanz: Katrin Schyns, Berlin
Regie: Thomas Langkau Musik: Claude Chassevent
Kostüm: Katja Filipovich No Contest   
Choreografie: Anne Minetti, Paris/Bremen
Tanz : Anne Minetti, Jean-Marc Colet Contre elle Choreografie: Mélanie Sulmona, Paris Performance :Mélanie Sulmona, Karla Pollux sieg’ oder stirb!
Choreografie: Dorothea Ratzel, Hamburg Musik/Sound: Paul Ratzel
Performance: Tim “Der Profi” von Fintel Stimme: Susianna Kentikian Cutman: delta RA’i

Künstlerische Leitung, Konzept, Dramaturgie: Irmela Kästner, Barbara Schmidt-Rohr
Ton: Tobias Gronau Licht: Tanja Nowak
Produktionsleitung: Joschi Neu Produktion: Schmidt-Rohr / Kästner – Tanzinitiative Hamburg
Koproduktion: steptext dance project, Bremen und Théâtre l’Etoile du Nord, Paris

Gefördert von: Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, Nationales Performancenetz, aus Mitteln des Tanzplan Deutschlands der Kulturstiftung des Bundes, steptext dance project wird gefördert durch den Senator für Kultur Bremen und unterstützt von der Waldemar Koch Stiftung Bremen und von der Kunst- und Kultur-Stiftung der Sparkasse Bremen; mit freundlicher Unterstützung von: Kampnagel Hamburg und Dock 11 Berlin, Institut Francais Hamburg + Bremen, Sportbar scope/Hamburg, Boxclub Flamingo/B

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